WER WIR SIND

Wir sind eine gemeinnützige und ehrenamtlich arbeitende Initiative, bestehend aus Kunst- und Kulturschaffenden aus Berlin und Leipzig. Die aktuellen Bedingungen haben unseren Sinn für tiefere Solidarität geschärft und den Wunsch in uns verstärkt, das Potential unseres breiten Netzwerks in ehrenamtlicher Arbeit für Menschen in Not zu nutzen. 

 

Dieses gewachsene Bewusstsein ist für uns zum Schlüssel geworden, Verantwortung in Form von gemeinnütziger Arbeit zu übernehmen. Wir wollen langfristig eine Anlaufstelle für Menschen sein, die Lust haben, sich finanziell, mit Sachspenden oder in unseren Projekten vor Ort einzubringen.

UNSERE
ARBEITSWEISE


Blindspots arbeitet in bereits vorhandenen Strukturen und gemeinsam mit Organisationen in humanitären Krisengebieten. Unsere Projekte ergeben sich durch einen ständigen Austausch mit Personen vor Ort. Dadurch können wir schnell und flexibel helfen und bestehende Organisationen in ihrer Arbeit stärken.

Geldspenden sollen genau dort verwendet werden, wo Hilfe zu dem Zeitpunkt am stärksten benötigt wird. Darüber hinaus sammeln wir bedarfsorientierte Sachspenden und organisieren den Transport an die Fluchtrouten. Zurzeit konzentriert sich unsere Arbeit auf Bosnien und Herzegowina und Beirut.
 

Wir möchten auch in Zukunft immer wieder an Orte humanitärer Krisen reisen und verschiedene Projekte realisieren. Während unserer Reisen möchten wir die Zustände vor Ort dokumentieren und mit Flüchtenden und helfenden Personen sprechen. Das Material stellen wir anschließend der Öffentlichkeit bereit. Gemeinsam mit unseren Partner-Organisationen vor Ort und vielen weiteren Menschen in Europa kämpfen wir für grenzenlose Solidarität.

UNSERE Motive

Verantwortung übernehmen

Die globalen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie haben uns einmal mehr gezeigt, dass wir in einer Gesellschaft leben wollen, in der sich Menschen füreinander einsetzen.

Komplexe Problematiken erfordern eine kollektive Lösung! Solidarität endet für uns nicht bei greifbaren Beziehungen zu unseren Freund:innen, Verwandten oder Nachbar:innen. Die Fähigkeit zur Solidarität sehen wir als etwas universell Menschliches.

Wir vertreten den Grundsatz, dass jeder Mensch – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sozialer Stellung oder Religion einen schnellen und gleichen Anspruch auf humane Lebensumstände und medizinische Versorgung hat. Menschenrechte beziehen sich auf jedes Individuum.

Wir wollen gemeinsam unsere Netzwerke und Möglichkeiten nutzen, einen Beitrag zu leisten und diese Orte und Menschen sichtbar zu machen.

Solidarität endet nicht an Grenzen!

Aufmerksamkeit schaffen

Ein elementarer Teil unserer Arbeit besteht darin, zu vernetzen und Aufmerksamkeit zu schaffen. Wir werfen unseren Blick genau auf die „blinden Flecke“ der europäischen Gesellschaft, die kein oder zu wenig allgemeines Interesse bekommen. Wir möchten mit unserer Arbeit den Personen, die wir erreichen, einen Zugang zum Thema Flucht ermöglichen und eine Plattform bieten, sich einzusetzen.

In unserem BLOG berichten wir regelmäßig über Aktionen, Reisen und die aktuelle Lage in Bosnien und Herzegowina.

Ein Projekt des Ost & Found E.V.

Als Gruppe von Freund:innen, die aus unterschiedlichsten Richtungen kommen, ist unser Verein im Leipziger Osten entstanden und hat sich gemeinsame Ziele gesetzt – wir möchten die Gesellschaft, in der wir leben und arbeiten, mitgestalten, sie mit unseren Aktionen positiv beeinflussen und bei bestehenden Missständen aktiv mit anpacken. Dafür wollen wir soziale und kulturelle Angebote und Räume schaffen, die allen Menschen ungeachtet ihrer Herkunft, ihres sozio-ökonomischen Status, ihres Geschlechts, ihrer Sexualität oder anderer Zuschreibungen und Identifikationen offenstehen und ihnen die Möglichkeit geben, sich zu begegnen, auszutauschen und selbst zu verwirklichen.